Willkommen in der Lausitz – der spannendsten Region Europas!

Alt und Neu auf einem Panorama am Bergheider See – links das Besucherbergwerk F60, rechts das schwimmende Haus vom Forschungsverbund autartec®

8 gute Gründe, die für deine Lausitzer Zukunft sprechen

Du bist Ersti, Studierender oder baldiger Absolvent an der BTU Cottbus-Senftenberg? Herzlichen Glückwunsch, du befindest dich in der spannendsten Region Europas! Moment mal – wie kommen wir darauf? Mag sein: Bis vor wenigen Jahren kannten viele die Lausitz höchstens als altbackene Kohleregion oder als Heimat des ehemaligen Bundesligisten FC Energie Cottbus. Der FCE ist mittlerweile in der fußballerischen Bedeutungslosigkeit verschwunden – doch die Rolle der Lausitz hat sich um 180 Grad gewendet! Was die Lausitz so spannend macht? Wir geben dir acht Gründe.

1. Europa guckt auf die Lausitz
Für Europa führt kein Weg daran vorbei, sich neu zu erfinden, denn die Klimafrage erfordert tiefgreifende Veränderungen. Für die kommenden sieben Jahre stellt die Europäische Union folgerichtig die Rekordsumme von 1,85 Billionen Euro bereit, um einerseits Aufbauhilfe für die Corona-geschwächte Wirtschaft zu leisten und um andererseits Nachhaltigkeit und Klimaneutralität zu fördern. Um das selbstgesteckte Ziel der Klimaneutralität bis 2050 – den Green Deal Europe – erreichen zu können, spielen Kohlereviere und insbesondere die Lausitz eine entscheidende Rolle.

2. In die Lausitz fließen Unmengen an Geld
Dementsprechend dürften viele der im Haushalt vorgesehenen Programme der Lausitz zugutekommen. Darunter die Strukturfonds ESF+ und EFRE und das ELER-Programm für ländliche Entwicklung, aber auch InvestEU, der Just Transition Fund und Horizont Europa, die allesamt Regionen im Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft besonders unterstützen. Zudem kann Deutschland mit Mitteln aus Sonderzuweisungen und einem Sicherheitsnetz für Übergangsregionen rechnen – das Geld soll vor allem für die Kohlereviere genutzt werden. Konkrete Zahlen stehen noch aus, doch von europäischer Seite kann in der Lausitz mit Förderungen im zweistelligen Milliardenbereich gerechnet werden.

Unter dem Projekttitel „Phönix“ soll am Standort des DB-Instandhaltungswerks in Cottbus binnen sechs Jahren Europas modernstes Bahnwerk entstehen.

3. Die Lausitz wird Energiewende-Primus
Der Kohleausstieg wird auch in Deutschland als eine der zentralen Maßnahmen zur Rettung des Klimas gesehen. Obwohl für die Senkung der CO2-Emissionen auch an vielen anderen Fronten gekämpft werden muss, erfährt der Kohleausstieg zentrale Aufmerksamkeit. Während andere Wandlungsprozesse wie zum Beispiel in der Automobilindustrie bei den Betroffenen vor allem Unsicherheit hervorrufen, können Lausitzer aufgrund der breiten finanziellen Unterstützung durch den Bund optimistisch in die Zukunft blicken.

4. Die Lausitz wird zur Gewinnerregion
Aus dem Strukturstärkungsgesetz hat die Bundesregierung der Lausitz 17 Milliarden Euro zugesichert – aufgeteilt auf die Jahre bis zum endgültigen Kohleausstieg in 2038. Die Liste an Projekten, die dadurch (teil-) finanziert werden, ist hochkarätig: Angefangen beim Aufbau einer Universitätsmedizin über das modernste Bahnwerk Europas, zahlreiche Verkehrsprojekte wie eine ICE-Verbindung zwischen Berlin, Cottbus und Görlitz bis hin zu einem IT-Campus im nahen Hoyerswerda. Daraus entstehen zukunftsgewandte Arbeitsplätze, auch für jene, die sich selbst verwirklichen wollen. Wer jetzt in der Lausitz anheuert, wird Zeuge dieser Entwicklung und kann an vielen Stellen selbst mitwirken.

Tagebauromantik – im Tagebau Welzow läuft der Kohleabbau noch viele Jahre, Forschungsarbeiten steigern seit jeher die Effizienz der Energieerzeugung.

5. Die BTU ist der Schmelztiegel der Entwicklung
Als Studierender der größten Universität der Lausitz kommt man an der Strukturentwicklung nicht vorbei. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die meisten Fakultäten und wirkt sich auf die Themensetzung und Forschung aus. Die Ideen von morgen für die CO2-Reduzierung in Industrie und Verkehr oder auch Stadt- und Regionalentwicklung entstehen schon heute an der BTU. Von hier gelangen sie in die regionalen Unternehmen und kommen vor der Haustür zur Anwendung. Als junger Mensch kann man so selbst in der Lausitz Zukunft mitgestalten.

6. Die BTU zieht Ansiedlungen an
Die besondere Rolle der BTU bleibt auch in den bedeutsamsten Forschungsnetzwerken Deutschlands nicht unbemerkt. Die Liste der neu eröffneten Institute von Fraunhofer oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wird immer länger. So gelangt einerseits Know-how von außen in unsere Region, andererseits eröffnen sich auch für die Köpfe von hier Möglichkeiten, bei hochkarätigen Projekten mitzuwirken.

Hier zu sehen: das Richtfest des Forschungszentrums 3H – eine neue Hightech-Werkstatt auf dem Zentralcampus.

7. Die Lernbedingungen stimmen bereits
… das belegen die Rankings, bei denen die BTU regelmäßig Spitzenplätze abräumt. Zum Beispiel beim CHE-Hochschulranking 2020, in dem die BTU zum Beispiel in den Fächern Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre Top-Bewertungen erhielt. Im Ranking „Beliebteste Universitäten“ des Bewertungsportals StudyCheck.de hat die BTU wiederum von 81 Universitäten einen großartigen 7. Platz erzielt.

8. Es wird von Tag zu Tag interessanter
… denn die BTU wächst. Mit den neuen Institutsansiedlungen kommen die Pläne, den Zentralcampus zu vergrößern. Schon in vier Jahren soll an der Nordseite ein moderner Gebäudekomplex für Wissenschaft und Forschung mit 450 Arbeitsplätzen entstehen. Auf weiteren Flächen in der unmittelbaren Umgebung gibt es unter anderem Interesse von Landesbehörden, neue Studentenwohnungen sind in Planung – und dann wäre noch das Gründungsnetzwerk Startup-Revier EAST, das in das neue Gründerzentrum einzieht.

Das erste Schiff, Mia, liegt schon an am zukünftigen Hafen des Cottbuser Ostsees. Bis 2030 soll der See fertig geflutet sein.

Und, überzeugt? Wenn das keine guten Gründe sind, die Lausitz so zu sehen, wie sie ist: voller Potenzial, energiegeladen und dazu wunderschön!